Lidkorrektur

Für Unter und Oberlider sind typisch der Hautüberschuss, sichtbare Fettansammlungen und Krähenfüsse an der Haut. Oberlider werden gewöhnlich in lokaler Anästhesie, also ambulant behandelt. Während einer etwa 50 Minuten dauernden Operation werden überflüssige Hautstreifen reduziert, Fettansammlungen über dem inneren Augenwinkel beseitigt und der Kreisaugenmuskel korrigiert. Die Folgenarbe verläuft entlang der natürlichen Hautfalte des Oberlides. Die Fäden werden sechs bis sieben Tage nach dem Eingriff entfernt. Beim extremen Hautüberschuss werden auch Unterlider mittels der konventionellen Operationstechnik in lokaler Anästhesie und ambulant behandelt. Das Prinzip dieser Technik besteht in der Reduktion des großen Hautüberschusses, Entfernung der Fettansammlungen und der milden Hautstraffung. Die Fäden werden sechs bis sieben Tage nach dem Eingriff entfernt. Diese Unterlidoperationstechnik ist jedoch geeignet nur für etwa 20 Prozent der Patienten. Für die meisten Patienten ist günstiger die modernste Operationstechnik – Laser transkonjuktivale Unterlidplastik. Dieser Eingriff ist für Patienten mit ziemlich kleinem Hautüberschuss und Falten an dem Unterlid und großen so genannten Tränensäcken unter den Augen geeignet. Die Operation erfolgt in kurzer, etwa 30 Minuten dauernder Vollnarkose und erfordert nachfolgend 24-stündige stationäre Behandlung. Während der Operation wird mit dem Laserskalpell durch die Schleimhaut des Bindehautsackes zu allen drei mit Fettgewebe ausgefüllten Kämmerchen durchgedrungen. Das Fettgewebe wird im möglichst hohen Maß einfach und schnell beseitigt, die Schleimhaut wird dann fest zugeklebt. Die Hautdeckung mit Falten wird durch flächenartige Anwendung des CO2-Lasers abgeschliffen. Die gesamte Rekonvaleszenzdauer ist etwa zwei Wochen. Gewöhnlich werden kombinierte Ober- und Unterlidoperationen parallel durchgeführt.

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